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dann wollen wir mal zeigen was wir können

 

Die Löschgruppenführer der Aktiven stehen auch als Ausbilder auf dem Dienstplan. Nicht um jemanden zu prüfen, wie gut die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr läuft. Das Ziel ist der Kontakt zur aktiven Abteilung. So lernen die Einheitsführer ihren Nachwuchs kennen und der Übertritt in die aktive Wehr ist einfacher, da man die Kameraden schon kennt.

Mit 16 Jahren, bestandener Leistungsspange und Einverständnis der  Eltern könnte man am Dienst der Großen teilnehmen. Nicht nur Dienst sondern auch Einsätze, bei denen es jedoch Vorgaben gibt, die in Jugendordnung und Dienstanweisung geregelt sind. Für diese Highlights muss jedoch alles stimmen. Das Wissen, Vertrauen und die Reife spielen eine große Rolle.
Natürlich bleibt Jugendfeuerwehrdienst Jugendfeuerwehrdienst! Schon allein aus dem Aspekt der Kameradschaft in unserer Einheit. Denn im Löschzug 2 haben wir den großen Vorteil, dass wir drei Löschgruppen haben, bei denen die Jugendlichen herein-schnuppern können. Denn die Bindung an eine Einheit erfolgt erst mit der Übernahme.

Der Dienst war somit ein voller Erfolg, wenn man die Gespräche neben dem Strahlrohr mitbekommen hat.
„Du bist doch dieses Jahr 16 geworden?! Hast du nicht mal Lust bei uns vorbei zu schauen?…. “

 

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Bei all dem ganzen Leistungsdruck, der auch mal von außen auf einen einwirken kann, sollte man das Miteinander nicht verdrängen.

Klar sollten Übungen reibungslos laufen, grade mit dem Ziel im Hinterkopf „Ich will in Zukunft Retten, Löschen,….!“
Aber man sollte auch einmal beachten, dass man nicht alles wissen und umsetzen kann. Aber aus Fehlern lernt man.

Daher ist es schön, wenn man Kameradinne und Kameraden hat, die einem auch mal unter die Arme greifen können oder den Rücken stärken. Da spielen Alter Geschlecht oder Glaube keine Rolle… Viel mehr das WIR! Und was wir zusammen erreichen können.

Daher wollen wir auch mal die andere Seite zeigen. Ohne Dienstvorschrift, ohne Thema….
Die Bilder sagen manchmal mehr aus als nur eine Handlung. Nehmt euch mal Zeit und schaut selbst genauer hin.

 

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Die Jugendfeuerwehr weckt Kindheitsträume

Selbstverständlich haben wir uns auch anlässlich des Weltkindertages präsentiert und so einige Kinderträume geweckt.

Am Samstag haben wir unseren Stand am Kamener Markt aufgebaut. Dazu gehörte unser Jugendfeuerwehr-Anhänger und das TSF-W aus Rottum. Highlight war das Kinderschminken, das von den äußerst begabten Jugendbetreuerinnen aus Kamen Mitte ins Leben gerufen wurde. Die Jugendlichen haben Feuerwehrspiele angeboten, die schon ein wenig Geschicklichkeit und Übung erforderten. Darunter waren zum Beispiel Schlauchkegeln und das Löschen mit der Kübelspritze.

Mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug haben wir allen Interessierten einmal die Möglichkeit gegeben, sich mit der Feuerwehrtechnik auseinander zu setzen. Wir haben einen anschaulichen Schaum-Angriff aufgebaut, die Multifunktionsleiter in unseren Stand eingebaut, die persönliche Schutzausrüstung greifbar gemacht und den Kindern gezeigt, wie es als Maschinist in einem Feuerwehrauto aussieht.

Man hat sofort gemerkt, dass so einige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner dabei waren. Der Helm hat gepasst und wollte auch nicht abgesetzt werden. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist….
Nicht nur Kinder waren bei uns willkommen; auch Fragen von Erwachsenen wurden beantwortet, wobei sich herausgestellt hat, dass so einige „alte Hasen“ dabei waren und unser Wissen getestet haben. Aber wenn man einmal Feuerwehr gelebt hat wird man es nicht mehr los.

Für uns war es ein gelungener Tag, an dem wir viel Spaß mit den Besuchern hatten. Wir hoffen natürlich, dass wir auch Werbung für uns machen konnten und uns der/die eine oder andere beim nächsten Dienst besucht.

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Leistungsspange

 

Sechs Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kamen-Heeren (Löschzug 3 der Feuerwehr Kamen) wurde am vergangenen Samstag, d. 05.09.2015 in der Hansestadt Warburg die Leistungsspange verliehen. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Der Verleihung ging ab 10 Uhr ein Wettbewerb voraus, bei dem die Gruppen jeweils fünf verschiedene Disziplinen durchlaufen mussten:

  • Beantworten von Fragen zum feuerwehrtechnischen Allgemeinwissen
  • Aneinanderkuppeln einer 120 Meter langen Schlauchleitung, die ohne Windungen in mindestens 75 Sekunden ausgelegt werden musste.
  • Durchführung eines Löschangriffes.
  • Absolvieren eines Staffellaufes über 1.500 Meter in gut vier Minuten
  • Kugelstoßen mit einer Gesamt-Weite von mindestens 55 Metern

Nach wochenlangen Vorbereitungen konnte die Gruppe aus Kamen-Heeren in allen Disziplinen punkten.

Am Ende des Tages hieß es: „Bestanden!“, und den Angehörigen der Jugendfeuerwehr wurde gegen 16 Uhr die Leistungsspange angesteckt.

Insgesamt haben 18 Jugendfeuerwehr-Gruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen an der Leistungsspangen-Abnahme in Warburg teilgenommen.

 

 

Anlässlich des „Weltkindertages“ am 26.09.2015 wird sich die Jugendfeuerwehr Kamen gemeinsam mit anderen kommunalen Kinder- und Jugendorganisationen in der Kamener Innenstadt präsentieren. Organisiert wird die Aktion vom Stadtjugendring.

In der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr wird auf dem „Alten Markt“ ein Feuerwehr-Fahrzeug ausgestellt, es werden Spiele durchgeführt, und Kinder können sich schminken lassen. Mitglieder und Betreuer der Jugendfeuerwehr stehen interessierten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern für weitergehende Informationen bezüglich einer Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt.

 

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Die Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kamen-Heeren der Freiwilligen Feuerwehr Kamen führte am 29.08.2015 einen sogenannten „Elterntag“ durch.

Rund zwanzig Eltern und Großeltern der Jugendfeuerwehrangehörigen folgten der Einladung von Jugendwart Daniel Bayer in das Feuerwehrhaus an der Mittelstraße.

 

Hier konnten sich die Eltern über die Jugendarbeit in der Feuerwehr Kamen – speziell im Löschzug Kamen-Heeren – informieren. Dargeboten wurde u.a. auch eine Übung, bei der die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr ihr bisher erlerntes Fachwissen über die Brandbekämpfung ihren Eltern und Angehörigen demonstrierten.

 

Jugendwart Daniel Beyer hob während der Elterntages hervor, dass im kommenden Jahr fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr in die aktive Abteilung des Löschzuges Kamen-Heeren übernommen werden, da sie dann die Altersgrenze von 18 Jahren erreicht haben.

 

Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost betonte die besondere Bedeutung der Jugendarbeit für den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr Kamen und somit für die Aufrechterhaltung der Sicherheit aller Kamener Bürgerinnen und Bürger, denn der Nachwuchs der Feuerwehr wird überwiegend aus den Jugendfeuerwehren gewonnen.

 

 

 

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Stadtübung 2015

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen hat am Samstag, den 08.08.2015 ab 10 Uhr mit rund 35 Kindern und Jugendlichen eine Übung auf dem Gelände des Kamener Klärwerks durchgeführt.

Angenommen wurde, dass es im Technikgebäude einer Siloanlage zu einer Explosion gekommen ist. Hierdurch war ein Brand ausgebrochen. Drei Beschäftigte wurden vermisst. Es bestand zudem die Gefahr, dass der Brand sich auf die Silos und eine angrenzende Garage ausbreitet.
Zunächst mussten die vermissten Personen gesucht, gerettet und dem Rettungsdienst zugeführt werden. Parallel wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und eine umfassende Wasserversorgung aufgebaut.
Die Siloanlage und die angrenzenden Garagen wurden gekühlt; so wurde eine Brandausbreitung verhindert. Hierbei wurde auch das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt.
Die Übung war gegen 12 Uhr beendet.
Die Kinder und Jugendlichen konnten ihr feuerwehrtechnisches Wissen, das sie sich seither erworben haben, praktisch anwenden. Insgesamt verlief die Übung sehr erfolgreich.
An der Übung, die jedes Jahr stattfindet und vom Löschzug Kamen-Methler organisiert wurde,
haben sich die Jugendfeuerwehren aller drei Kamener Stadtteile beteiligt.
Die Feuerwehr Kamen dankt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Verantwortlichen des Lippeverbandes, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt und die Übung somit überhaupt ermöglicht haben.

Ihr Jugendraum wird langweilig und brauch eine Auffrischung?! Sind Sie bereit etwas dafür zu tun damit dieser attraktiver wird? Dann seid ihr bei uns genau richtig, denn wir sind momentan dabei unseren Jugendraum für alle erdenklichen Fälle zu wappnen.

In Arbeit sind eine optikverschönernde Laminatfläche an der Rückseite der Spinde, sowie ein Cola- Automat. Den Cola- Automaten haben wir von der Sportschule Kaiserau gespendet bekommen und bereits abgeholt, aufgebaut und auf seine funktionstüchtigkeit kontrolliert. Gut gekühlte Getränke nach Wahl stehen jetzt bei uns auf der Tagesordnung.

Und damit noch nicht genug, auch die Laminatplatten haben wir unerwarteterweise von RuckZuck dem Laminat- MegaStore gespendet bekommen. Diese werden nun mit fleißigen Händen bei Musik, Wassereis, gut gekühlten Getränken aus unserem Cola- Automaten und viel Kaffee in Maße gebracht und befestigt. Irgendwie muss man ja die Hitze überstehen 😉

Da auch Farbe im Spiel ist, kommt es vor das der ein oder andere auch mal mit einer weißen Nase nach Hause geht, man darf ja bei der ganzen Arbeit den Spaß nicht vergessen!

Dank der Ferien stehen genug helfende Hände zur Verfügung, um unser Projekt binnen Kurzem fertigzustellen und in seine zukünftigen Aufgaben einzuweihen.

 

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Das Gersteinkraftwerk in Werne

Um unser Wissen nicht nur auf die freiwillige Feuerwehr zu beschränken, war die Jugendfeuerwehr Methler am 01.08 zu Besuch bei der Werkfeuerwehr Gersteinwerk in Werne. Nach der Pflicht Sicherheitsunterweisung haben wir uns die örtliche, Feuerwehr technische Ausrüstung angeguckt und bei Bedarf die passenden, jugendlich gerechten, Erklärungen bekommen.
Als Krönung des Besuches haben wir eine Führung durch das Kesselhaus bekommen, von dessen Dach, 120 Meter über dem Erdboden, wir bei bestem Wetter einen 360°- Rundumblick über den Kreis Unna hatten. Auch das Herz der Anlage, der Leitstand, der zur gesamten Steuerung dient, wurde uns nicht vorenthalten, sodass wir mit vielen Eindrücken und neuem Wissen nach Hause fahren konnten.

„Wir wollen etwas mit Wasser machen!“

Gesagt getan! Umziehen.. Schutzkleidung unter den Arm… Antreten… Aufsitzen… Abfahrt.
Bei dem Wetter mussten wir aber auch an das offene Gewässer. Also auf zum JETZT…

Nach der Lageerkundung war klar, es wird eine Übung unter erschwerten Bedingungen.
Nicht 4 sondern 8 Saugschläuche haben wir benötigt, um unsere Pumpe mit Wasser zu füllen. Da hatte der Schlauch- und Wassertrupp ordentlich etwas Zutun. Der Angriffstrupp hatte aber auch seine Herausforderungen. Gut das der Melder die beiden unterstützte eine Leiterbrücke über einen Graben zu errichten. Nach dem die Wasserversorgung aufgebaut war, konnten auch die beiden anderen Trupps ein C-Rohr vornehmen.

Als die Betreuer einmal kurz weg geschaut haben war es geschehen….
….man hörte nur noch    „….Ist das kalt!…. Ist das kaalt!…“  aber der Spaß gehört ja auch dazu 😉