Am 27.03 fand wie jedes Jahr das traditionelle Osterfeuer der Löschgruppe Wasserkurl statt und wir waren natürlich auch wieder vor Ort. Mit sechs Jugendlichen bereiteten wir zwei Attraktionen für die Kinder vor. Zum einen entfachten wir ein kleines Extrafeuer um den Kinder kostenlos Stockbrot anbieten zu können. Zum anderen wurde Kinderschminken für einen kleinen Beitrag von 50 Cent angeboten. Beide Angebote wurden im Laufe des Abends gut angenommen und so liefen schon bald überall kleine Eisprinzessinnen, Löwen, Blumenelfen und Piraten mit Stockbrot in der Hand durch die Gegend.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Herz-Lungen-Wiederbelebung

 

Am Samstag den 27.02.16 war es wieder einmal so weit. Das jährliche Erste-Hilfe Training bei der Jugendfeuerwehr Methler (LZ II) stand auf dem Ausbildungsplan. Wie schnell wir in Notfallsituationen geraten können, unterschätzt man mittlerweile. Andererseits ist es in dieser Situation umso wichtiger effizient Hilfe leisten zu können. Das würden wir selbst von jedem anderen Mitbürger auch erwarten wollen. Darum schauten wir auf einige Aspekte in der Ersten Hilfe, unter anderem:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Möglichkeiten des Notrufes – Wie führe ich ein Notruf durch?
  • Auffinden einer regungslosen Person
  • Stabile Seitenlage
  • Reanimation

Mit rund über 20 Jugendlichen übten wir gemeinsam verstärkt die stabile Seitenlage und die Reanimation. Und man siehe da – so einfach wie das auf den Bildern ausgesehen hat, war es gar nicht. Zum Ende hin blickten wir einmal auf die Krankheitsbilder des Herzinfarktes und des Schlaganfalls. Diese können uns vor allem im privaten häuslichen Bereich oft überraschen. Umso besser, wenn wir Hilfe holen können. Denn wie immer heißt es hier: „Jede Minute zählt“.

Am Ende unseres Dienstes sind wir dann alle als zukünftige „Helden“ nach Hause gegangen. Denn jetzt können wir HELD sein:
H – Hilfe rufen / Notruf

E – Ermutigen und Trösten

L – Lebenswichtige Funktionen überprüfen

D – Decke unterlegen / Zudecken

 

Maximilian Hinz

 

Der Leiterhebel im Einsatz

Der Leiterhebel im Einsatz

 

Tragbare Leitern ist ein wichtiges Ausbildungsthema. Sie können für die Menschenrettung, als Angriffsweg oder als Hilfsgerät eingesetzt werden. Hier bei ist es wichtig zu wissen welche Leitern wir in der Feuerwehr haben und wie man sie sicher einsetzt. Hier einige Grundsätze die wir in der Theorie zuvor durchgesprochen haben.

  • Es werden alle Leiterteile zum Einsatzobjekt mitgenommen
  • Die Sicherung einer Leiter übernimmt der vorgehende Trupp
    (Die Trupps können anderweitig eingesetzt werden)
  • Für die Steckleitervornahme werden min. 3 Fw-Angehörige benötigt
  • Für die Schiebleitervornahme werden min. 2 Trupps benötigt
  • Anstellwinkel 65-75°
  • Leitern müssen beim besteigen gesichert werden
  • Steck- und Schiebleiter dürfen unabhängig von der Rettungshöhe
    nur von 2 Personen bestiegen werden
  • Eine am GB angestellte, unbesetzte Leiter darf nicht ohne weiteres entfernt werden!
  • Schlauchleitungen dürfen nicht an der Leiter verlegt und befestigt werden
  • Es sollten nur drucklose Schläuche über die Leiter mit hochgenommen werden
    bis zum 1.OG darüber hinaus mittels Fw-Leine

Unser Übungsszenario war eine verletzte Person auf einer Garage. Hier wird der Leiterhebel eingesetzt, der in jedem Feuerwehrlehrbuch zu finden ist. Diese Möglichkeit eine Person zu retten erfordert viel Geschick und ein gutes Improvisationsvermögen. Die Gruppenführerin Jasmin hat ihre Einheit dabei voll im Griff und jeder hat mit angepackt. Falls es mal zu kleinen Problemen kam, hat jeder dem anderen aushelfen können. Alle haben überall mitgewirkt und der Lerneffekt war groß. So kommt es, dass Niko nebenbei noch Gerätekunde macht und auf einmal Erste Hilfe Hauptthema wird.

 

Heute sind wir zu Gast bei der Jugendfeuerwehr Bönen, welche heute das Bouncerball Turnier erstmalig ausrichtet. Das Turnier steht unter dem Motto „Fair Play“. Gemeldet sind 18 Gruppen aus dem gesamten Kreis Unna. Die Jugendlichen sind mit sehr viel Freude und Leidenschaft dabei.

Es wird im Gruppensystem gespielt, in der Vorrunde gibt es 6 Gruppen. Unser erster Gegner, war die Jugendfeuerwehr aus Schwerte diese Partie ging unentschieden (0:0 / 1 Punkt) aus. Als zweiter Kontrahent stand uns die Jugendgruppe aus Holzwickede gegenüber, dies ging (2:0 / 3 Punkte) für Methler aus. Somit stehen wir am Ende der Vorrunde mit 4 Punkten auf Platz 1 in der Gruppe E. Um ca. 12 Uhr war die Vorrunde abgeschlossen.

Als Nächstes ist das Achtelfinale an der Reihe. Kamen-Methler gegen Selm-Bork 2. Nach einem spannenden Spiel stand es zwischen den beiden Mannschaften unentschieden. Der Sieger musste durch 7 Meter schießen ermittelt werden. Hier hieß der Sieger Methler (1:0) und zieht somit ins um 13:30 Uhr Viertelfinale ein.

Im Viertelfinale trafen Methler und Schwerte aufeinander, Sieger in dieser Partie hieß Schwerte (0:1). Ein verdienter Sieg der Schwerter KameradInnen. Sie über zeugten mit einer jungen aber doch sehr starken Mannschaft.

Spiel um Platz 3: Lünen 1 vs Lünen 2
Sieger: Lünen 1

Finale: Unna-Ost vs Schwerte
Sieger: Unna-Ost

Tabelle:
1. Unna-Ost
2. Schwerte
3. Lünen 1

Somit neigt sich ein weiterer Tag mit Spiel und Spaß in der Jugendfeuerwehr Methler dem Ende.
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wichtige Grundtätigkeiten

wichtige Grundtätigkeiten

Auf dem Dienstplan stand FwDV 1. Hierzu zählen die Grundtätigkeiten die bei der Feuerwehr sitzen müssen.

Julian und Maximilian haben sich vor dem Dienst hingesetzt und eine Präsentation vorbereitet. Diese Kombination von Theorie und Praxis hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt. Die Inhalte können mit Zahlen Daten und Fakten, ebenso mit Bild Spiel und Spaß anschaulich dargestellt werden. Im Anschluss ging es an das Selbermachen! Hierzu haben wir drei Gruppen gebildet.

Die Themen der Gruppen waren:

  • Verkehrsabsicherung
  • Fahrzeugkunde und Stromerzeuger
  • Knoten und Stiche

Die Jugendlichen haben sich diese Themen selbst ausgesucht. Die Betreue guckten mit großen Augen, als sie sich für die Verkehrsabsicherung bei dem Wetter ausgesucht haben. Auf Nachfrage kam nur ein typischer Feuerwehr-Spruch: „Wir sind doch nicht aus Zucker….!“

Im Bürgerhaus Methler fand am 03.01.2016 die alljährliche Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen statt. An der Jahresdienstbesprechung nahmen der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks und Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek, der Bürgermeister der Stadt Kamen Hermann Hupe, der zuständige Dezernent Ralf Tost, der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff, weitere Führungskräfte der Feuerwehr, die Jugendwarte und Betreuer sowie rund 45 Angehörige der Jugendfeuerwehr teil.

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Der Jugendfeuerwehr Kamen gehören derzeit 83 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren an – darunter 16 Mädchen. Damit ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Im Laufe des Jahres 2015 wurden 10 Angehörige der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 18. Lebensjahres in die aktiven Einsatzabteilungen übernommen. 13 Neuaufnahmen wurden verzeichnet.

Insgesamt wurden von den Jugendlichen 314 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung abgeleistet. 636 Stunden wurden in allgemeine Kinder- und Jugendarbeit investiert.

Drei Jugendwarte führen die Jugendfeuerwehr Kamen; ihnen stehen weitere 23 aktive Kameraden in der Funktion als stellvertretende Jugendwarte sowie als Betreuer zur Seite. Sie haben in 2015 insgesamt weitere 1.369 Stunden Freizeit für die Arbeit in der Jugendfeuerwehr aufgewendet, so zum Beispiel für Aus- und Fortbildungen und für die Vorbereitung der Dienste.

Die sogenannte „Jugendflamme“ – eine Auszeichnung, die die Kinder und Jugendlichen nach einem landesweit einheitlichen Abnahmeverfahren erwerben, bei dem sie definierte feuerwehrtechnische Kenntnisse nachweisen müssen – wurde in 2015 insgesamt 21 mal verliehen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost betonte die Bedeutung der Jugendarbeit für die Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr und blickte auf wesentliche Veranstaltungen des Jahres 2015 zurück, so zum Beispiel die Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Kreisjugendfeuerwehr in Unna, einen „Orientierungslauf“ in Fröndenberg, das Kreiszeltlager in Bergkamen, eine Stadtübung auf dem Gelände des Kamener Klärwerks sowie auf die sogenannten „Berufsfeuerwehrtage“.

Auch in 2016 sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant, so beispielsweise ein weiteres Zeltlager auf Stadtebene, eine Stadtübung, diverse Ferienaktionen und natürlich auch wieder „Berufsfeuerwehrtage“, an denen die Jugendlichen einen ganzen Tag lang ihr erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen in praktischen Übungen anwenden können.

Bürgermeister Hermann Hupe, der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff richteten Grußworte an die Jugendfeuerwehr und lobten die „wertvolle Jugendarbeit“ in der Feuerwehr nicht nur als „sinnvolle Freizeitbeschäftigung“, sondern als Notwendigkeit für den langfristigen Erhalt der Schlagkraft der Feuerwehr.

Nach Verlesung und Genehmigung der Jahresberichte wurden die neuen Jugendräte gewählt, die in der folgenden Übersicht dargestellt sind:


Kamen Mitte Kamen-Heeren-Werve Kamen-Methler
Jugendsprecher Victoria Blaschke Joel Althoff Niko Ornithopoulos
            Stellvertreter Dominik Seewald Marius Baumann Marc Nauber
Kassierer Maya Kollmer Ann-Kathrin Hawlizek Justin Kalle
            Stellvertreter Alex Pätzold Niklas Schmidt Mika Göttker
Schriftführer Selina Schauten Tim Vogelsang Jasmin Lahr
            Stellvertreter Niklas Weber Thore Wannert Dennis Spletter
Beisitzer Felix Schlie Nick Neuhaus Yannik Schaffhöfer

Den Jugendfeuerwehrangehörigen Niklas Weber (Kamen-Mitte), Dennis Spletter (Kamen-Methler) und Marcel Melcher (Kamen-Heeren) wurde für ihre beste Dienstbeteiligung jeweils ein Präsent überreicht.

In der Führung der Jugendfeuerwehr Kamen-Mitte wurden während der Jahresdienstbesprechung personelle Veränderungen vollzogen:

So entließ der Leiter der Feuerwehr Rainer Balkenhoff die Jugendwartin Sandra Wiese auf eigenen Wunsch aus ihrer bisherigen Funktion. Sandra Wiese, die selbst im Jahr 2003 aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Feuerwehr übernommen wurde und seit 2004 als Betreuerin tätig war, hatte im Jahr 2011 die Funktion der Jugendwartin in Kamen-Mitte übernommen.

Ihr folgt nun Michael Uhlenbrock, der bereits mehrere Jahre die Stellvertreterfunktion inne hatte; er wurde von Rainer Balkenhoff zum neuen Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kamen-Mitte ernannt.

Marcel Wiese, der in Kamen-Mitte bisher stellvertretender Jugendwart war, bleibt der Jugendfeuerwehr zwar erhalten, er tritt jedoch in die Funktion als Betreuer zurück. Als neue stellvertretende Jugendwarte ernannte der Leiter der Feuerwehr Jan Küper (Kamen-Mitte) und Felix Demtröder (Südkamen).

Die Jugendfeuerwehr Kamen ruft auf diesem Wege interessierte Kinder ab 10 Jahren sowie Jugendliche zum Mitmachen in der Feuerwehr auf. Über die Internetseite www.jugendfeuerwehr-kamen.de kann jederzeit Kontakt zu den zuständigen Jugendwarten aufgenommen werden. Sie stehen allen (auch den Eltern) für Fragen rund um das Thema Jugendfeuerwehr gerne zur Verfügung.

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Die Eltern der Kinder und Jugendlichen aus den Jugendgruppen Kamen-Mitte und -Methler wurden am 5.12.2015 in die Feuerwehr-Standorte Bunte Kuh bzw. Mersch eingeladen. In Methler verlieh Kreisjugendfeuerwehrwart Niels Rudolph die Jugendflammen der Stufen 1 und 2. In Kamen-Mitte steckte Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost den Jugendlichen die Abzeichen der Jugendflamme an.

Den Eltern und Jugendlichen wurde ein Ausblick auf Veranstaltungen und Ausbildungsschwerpunkte des kommenden Jahres gegeben. In Kamen-Mitte führte die Jugendfeuerwehr den anwesenden Eltern zudem eine Einsatzübung vor.

Bei Kaffee und Selbstgebackenem konnten sich Eltern und Jugendliche mit den Betreuern und Jugendwarten austauschen.

Handmembranpumpe im Test

Handmembranpumpe im Test

Am Samstag stand FwDV 500 auf dem Dienstplan. Dieses beschreibt die Feuerwehreinheiten im ABC Einsatz. ABC ist nicht nur eine Kurzfassung für das Alphabet, bei der Feuerwehr stehen die drei Buchstaben für A atomare-, B biologische- und C chemische Gefahren. Das Übungsobjekt für die Jugendlichen war ein Chemikalien-Behälter an der Hauptwache in Kamen-Mitte hier wurde geübt wie man mit einer Handmembranen Pumpe gefährliche Flüssigkeiten umfüllt. Da Flüssigkeiten entzündlich sein können muss dieses per Hand passieren da sonst gefahren der selbst Entzündung passieren können. Unser Übungsobjekt war natürlich Ungefährlich. Und die Jugendlichen hatten viel Zeit sich mit der für im Dienst untypischen Ausrüstung zu befassen.

 

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dann wollen wir mal zeigen was wir können

 

Die Löschgruppenführer der Aktiven stehen auch als Ausbilder auf dem Dienstplan. Nicht um jemanden zu prüfen, wie gut die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr läuft. Das Ziel ist der Kontakt zur aktiven Abteilung. So lernen die Einheitsführer ihren Nachwuchs kennen und der Übertritt in die aktive Wehr ist einfacher, da man die Kameraden schon kennt.

Mit 16 Jahren, bestandener Leistungsspange und Einverständnis der  Eltern könnte man am Dienst der Großen teilnehmen. Nicht nur Dienst sondern auch Einsätze, bei denen es jedoch Vorgaben gibt, die in Jugendordnung und Dienstanweisung geregelt sind. Für diese Highlights muss jedoch alles stimmen. Das Wissen, Vertrauen und die Reife spielen eine große Rolle.
Natürlich bleibt Jugendfeuerwehrdienst Jugendfeuerwehrdienst! Schon allein aus dem Aspekt der Kameradschaft in unserer Einheit. Denn im Löschzug 2 haben wir den großen Vorteil, dass wir drei Löschgruppen haben, bei denen die Jugendlichen herein-schnuppern können. Denn die Bindung an eine Einheit erfolgt erst mit der Übernahme.

Der Dienst war somit ein voller Erfolg, wenn man die Gespräche neben dem Strahlrohr mitbekommen hat.
„Du bist doch dieses Jahr 16 geworden?! Hast du nicht mal Lust bei uns vorbei zu schauen?…. “

 

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Bei all dem ganzen Leistungsdruck, der auch mal von außen auf einen einwirken kann, sollte man das Miteinander nicht verdrängen.

Klar sollten Übungen reibungslos laufen, grade mit dem Ziel im Hinterkopf „Ich will in Zukunft Retten, Löschen,….!“
Aber man sollte auch einmal beachten, dass man nicht alles wissen und umsetzen kann. Aber aus Fehlern lernt man.

Daher ist es schön, wenn man Kameradinne und Kameraden hat, die einem auch mal unter die Arme greifen können oder den Rücken stärken. Da spielen Alter Geschlecht oder Glaube keine Rolle… Viel mehr das WIR! Und was wir zusammen erreichen können.

Daher wollen wir auch mal die andere Seite zeigen. Ohne Dienstvorschrift, ohne Thema….
Die Bilder sagen manchmal mehr aus als nur eine Handlung. Nehmt euch mal Zeit und schaut selbst genauer hin.