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Die Mitglieder der drei Jugendfeuerwehren trafen sich am Sonntagmorgen zur Jahresdienstbesprechung im Bürgerhaus Methler. 5700 Dienststunden in Form von Unterricht und praktischen Ausbildungsstunden haben die jungen Feuerwehrleute im vergangenen Jahr geleistet, ganz vorn dabei Philipp Stiepelmann, Philipp Kusshauer und Sonja Buschmeier, die Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Baca und Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff für die beste Dienstbeteiligung ehrten. Als Dankeschön gab es ein kleines Präsent. Die Jugendfeuerwehr verabschiedete sechs Kameraden – ein richtiger Abschied ist es allerdings nicht: „Die sechs Jugendlichen werden in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen“, berichtet Volker Baca.

Die Jugendlichen wählten am Sonntag überdies ihr Führungsteam. Für Heeren-Werve aktiv sind Niklas Hain (Jugendsprecher), Justin Rottmann (Stellvertreter), Dominik Koslowski (Kassierer), Patrick Wilk (Schriftführer) und Markus Napierski (Beisitzer). In Kamen Mitte gewählt wurden Louis Bruns (Jugendsprecher), Lea Eulenstein (Stellvertreterin), Fabian Kötter (Kassierer), Bastian Jenschke (Stellvertreter), Lucas Schultze (Schriftführer), Nina Nöpel (Stellvertreterin) und Kevin Mannke (Beisitzer). Die Jugendfeuerwehr Methler vertreten Maximilian Hinz (Jugendsprecher), Heinz Lethaus (Stellvertreter), Julian Rüwald (Kassierer), Sven Eder (Stellvertreter), Sven Budde (Schriftführer) und Jonas Fuhrmann (Beisitzer).

Das Team der Jugendfeuerwehr Mitte hat auch gleich schon Planungsarbeit zu verrichten. Da es das Schwimmturnier im April in Lünen gewonnen hatte, ist es in diesem Jahr automatisch Ausrichter. Bürgermeister Hermann Hupe freut sich über das große Engagement der Jugendlichen. „Die Arbeit ist sinnvoll und sie sichert den Nachwuchs für die Kamener Feuerwehr über Jahre.“ Schön sei es auch, dass so viele weibliche Mitglieder in der Jugendfeuerwehr tätig seien. Sein Dank ging auch an die Betreuer und Helfer, ohne die die Jugendarbeit nicht möglich sei – „da doch eine hohe Zahl an Stunden zum normalen Feuerwehrdienst hinzukommen“.

Eine gute Nachricht überbrachte Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff, der zusammen mit Armin Gartmann, Frank Dreher und Udo Stübe an der Veranstaltung teilnahm: „Beim Umbau des Gerätehauses Methler wird es einen neuen Jugendraum geben“, kündigte Balkenhoff an, der sich ebenso über die Leistungskraft seiner Feuerwehr-Junioren freut.jan

Quelle: www.hellwegeranzeiger.de

Jugendfeuerwehr aus dem Kreis traf sich zum Pfingstzeltlager in Stockum
Für die 360 Jugendlichen standen Sport und Spiele im Mittelpunkt

STOCKUM Zusammenhalt wurde beim Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Unna groß geschrieben. Rund 360 Kinder und Jugendliche schlugen am vergangenen Freitagabend auf dem Gelände des ehemaligen Stockumer Freibades ihre Zelte auf. „Auf das Lager freue ich mich schon seit Monaten“, sagte Juliane Stehfest (12), die seit knapp drei Jahren in der Jugendfeuerwehr aktiv ist. Für Jessica Kurrat (12) war es das erste Pfingstlager: „Ich finde es gut, dass sich hier alle Jugendfeuerwehren treffen und gemeinsam etwas unternehmen“, freute sie sich. Für den 13-jährigen Marius Kersting standen Sport und Gemeinschaft im Vordergrund.

Fabian Brock (12) hatte nur eine Kleinigkeit auszusetzen: „Die Begrüßung war ganz schön langweilig“, sagte er. Dabei hatten sich Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann und Landrat Michael Makiolla extra kurz gefasst: „Diese Veranstaltung zeigt, dass wir uns um den Nachwuchs keine Sorgen machen müssen“, so Peukmann. Der Landrat ermutigte alle Teilnehmer, sich nach ihrem Dienst in der Jugendfeuerwehr auch bei den Erwachsenen zu engagieren. Dank galt Kreisjugendfeuerwehrwart Bruno Dolch sowie den Werner Jugendfeuerwehrwarten Thomas Dissel und Ulrich Groß-Drenkpohl, die für die Organisation mitverantwortlich waren. Sie hatten dafür gesorgt, dass das Zeltlager passend zum fünfjährigen Bestehen der Werner Jugendfeuerwehr in Stockum stattfindet. Diesen Einsatz lobte auch der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Zielonka. Auch Löschzugführer Thomas Temmann würdigte den Auftakt am Freitag als „tollen Erfolg“. Bis auf die Bönener Jugendfeuerwehr, die einen anderen Ausflug geplant hatte, waren alle Wehren des Kreises vertreten.

Nachdem am Freitagabend eine Nachtwanderung auf dem Programm stand, begaben sich die Jugendlichen am Samstag auf einen 13 Kilometer langen Orientierungslauf quer durch Stockum. Dabei hatten sie an verschiedenen Stationen spielerische Aufgaben zu lösen. Am Abend wurde auf dem Sportplatz gefeiert.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Sports. Beim Volley-, Brenn- und Völkerball tobten sich die Jugendlichen aus. Für eine Stärkung sorgten Grillwürstchen am Lagerfeuer. Nach einem Frühstück begannen die Jugendlichen am Montag mit dem Abbau der Zelte. mvl

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