Volker Rost

Putzlappen lösen Brand bei Weller Pumpen-Technik aus

Am Freitagabend (18.10.2019) wurde der Löschzug 3 der Freiwilligen Feuerwehr Kamen zu einem Brand bei Weller Pumpen-Technik an der Westicker Straße alarmiert. Verunreinigte Putzlappen hatten dort einen Brand in dem Gebäudeteil verursacht, in dem die mechanische Fertigung untergebracht ist. Drei Mitarbeiter von der Mittagsschicht mussten von den angerückten Feuerwehrangehörigen aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Dieses gestaltete sich schwierig und zeitintensiv, da die Mitarbeiter bei Brandausbruch den Weg in die angrenzenden und vermeintlich sicheren Hallen gesucht hatten; die Feuerwehr musste somit alle drei Werkhallen komplett absuchen. Die drei verletzten Mitarbeiter wurden nach der Rettung medizinisch erstversorgt und dem Rettungsdienst übergeben. Eine weitere Schwierigkeit für die Feuerwehr war die unmittelbare Nähe zu den benachbarten Gebäuden. Um diese vor Brandeinwirkungen zu schützen, wurden zwei sogenannte Riegelstellungen aufgebaut. Insgesamt waren 41 Kameraden der Feuerwehr mit einer Drehleiter, vier Löschgruppenfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen vor Ort. Glücklicherweise handelte es sich um eine Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr und der aktiven Kameraden vom Löschzug Heeren, die freundlicherweise bei der Firma Weller Pumpen Technik die Brandbekämpfung in einem industriell genutzten Gebäude unter realistischen Gegebenheiten üben konnten. Die anwesenden Geschäftsführer des Unternehmens waren von der Leistung – vor allem der Leistung der 15 Jugendfeuerwehrmitglieder – sehr beeindruckt.

Jugendfeuerwehr Heeren in einer gemeinsamen Einsatzübung mit dem LZ 3

Eltern und weitere Familien-Angehörige der Jugendfeuerwehr hatte heute (12.10.2019) der Löschzug Heeren-Werve der Feuerwehr Kamen zu Gast. Im Feuerwehrhaus an der Mittelstraße wurden in diesem Rahmen auch die von den Jugendfeuerwehrangehörigen im laufenden Jahr erworbenen Jugendflammen verliehen. 

Zu guter letzt demonstrierten die Jugendlichen ihren Eltern ihr bisher erworbenes feuerwehrtechnisches Fachwissen im Rahmen einer kleinen Übung; hierbei wurde u.a. die Versorgung eines PKW-Fahrers sowie eines Fahrradfahrers nach einem Verkehrsunfall simuliert. 

Die Familienangehörigen zeigten sich sehr interessiert. 

Inspiriert durch die sogenannte Tetris-Challenge hat die Jugendfeuerwehr Kamen-Mitte/Südkamen heute (12.10.2019) das LF20-1 auf dem Gelände der Feuerwache im Mersch leer geräumt. Dabei wurden die Geräte und Aggregate sowie deren Verwendung im Einsatz mit den Ausbildern durchgesprochen. 

Das Bild mit den danebenliegenden Jugendfeuerwehrangehörigen wurde dann schließlich vom Schlauchturm aufgenommen. 

Das ist eben typisch Jugendfeuerwehr: Nützliches wird mit Spaß verbunden… 

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen hat am heutigen Samstag (24.08.2019) ihre alljährliche Stadtübung durchgeführt; in diesem Jahr auf dem Gelände des Kamener Unternehmens KAREIMA in der Herbert-Wehner-Straße.

Angenommen wurde, dass dort unterhalb einer Remise ein Firmenfahrzeug zu brennen begonnen hat. Bei Eintreffen der ersten Einheiten hatte sich der vollentwickelte Fahrzeugbrand bereits auf eine angrenzende Halle ausgebreitet. Eine weitere Halle war verraucht; zehn Mitarbeiter des Unternehmens wurden innerhalb der Hallen vermisst.

Die Jugendfeuerwehr, die mit insgesamt vier wasserführenden Fahrzeugen, einem Rüstwagen, der Drehleiter und einem Einsatzleitwagen anrückte, führte – teilweise unter Atemschutz – sofort Maßnahmen zur Menschenrettung durch. Parallel wurde die Brandbekämpfung von mehreren Seiten vorbereitet – sowohl im Innen- als auch im Außenangriff. Dazu wurde Wasser aus Hydranten entnommen. Insgesamt wurden acht Strahlrohre und ein Wasserwerfer von der Drehleiter aus zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Letztendlich konnten alle vermissten Personen gerettet werden. Zudem konnten durch die Brandbekämpfungsmaßnahmen der Jugendfeuerwehr der Brand an dem Firmenfahrzeug und in der ersten Halle gelöscht sowie die weitere Ausbreitung des Brandes auf die zweite Halle verhindert werden. Nach rund anderthalb Stunden hieß es dann schon »Feuer aus«.

Der Stadtübung, die die Jugendfeuerwehr jedes Jahr am Ende der Sommerferien durchführt, ging auch dieses Mal eine gründliche und zeitintensive Vorbereitung durch den Löschzug Kamen-Mitte/Südkamen voraus.

An der Übung beteiligten sich 30 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren aller drei Kamener Stadtteile sowie 14 Betreuerinnen und Betreuer, die auch die Fahrzeuge bedienten.

Beobachter der Übung waren die Bürgermeisterin der Stadt Kamen, Frau Elke Kappen, die Beigeordnete Frau Hanna Schulze, die beiden Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff und Armin Gartmann sowie weitere Führungskräfte der Feuerwehr Kamen. Diese zeigten sich wieder einmal beeindruckt von dem feuerwehrtechnischen Geschick, mit dem die Jugendfeuerwehr das Übungsszenario abarbeitete.

Die alljährliche Stadtübung ist für die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kamen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren stets ein »Highlight«, in dessen Rahmen sie das zuvor erlernte Fachwissen praxisnah anwenden können.

An dieser Stelle bedankt sich die Feuerwehr Kamen ganz besonders bei dem Kamener Unternehmen KAREIMA, das auf die Anfrage, ob die Jugendfeuerwehr Kamen auf dem Firmengelände üben darf, nicht überlegt, sondern direkt zugesagt hat.

Auch für die kommenden Jahre suchen wir immer wieder zum Ende der Sommerferien geeignete Übungsobjekte.

Die Erlöse des diesjährigen „Heerener Mahls“ in Höhe von 4.050 Euro wurden am 21.03.2019 an die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen überreicht. Im Trauzimmer des Heerener Schlosses überreichte der Schweineclub im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen entsprechenden Scheck an Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost und den Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff, der in diesem Jahr auch mit dem Heerener Horn geehrt wurde. Volker Rost bedankte sich für die Spende; dies zeige, welche hohe Wertschätzung der Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Kamen entgegengebracht werde – denn diese dient letztendlich der Nachwuchssicherung und dem Erhalt der Schlagkraft der Feuerwehr Kamen.

Am 06.01.2019 fand in der Hauptfeuer- und Rettungswache im Mersch die alljährliche Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen statt.

An der Jahresdienstbesprechung nahmen als Ehrengäste die Bürgermeisterin der Stadt Kamen Elke Kappen, die Beigeordnete und Dezernentin Ingelore Peppmeier, der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Unna und Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek sowie Kamens ehemaliger und langjähriger Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Baca sowie sein damaliger Stellvertreter Oliver Kalle teil.

Weiterhin beteiligten sich an der Jahresdienstbesprechung zahlreiche Führungskräfte der Kamener Feuerwehr – darunter der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff und sein Stellvertreter Armin Gartmann, die Jugendwarte und Betreuer sowie rund 50 Angehörige aller drei Gruppen der Jugendfeuerwehr Kamen teil.

Bürgermeisterin Elke Kappen, Oliver Kaczmarek und der Leiter der Feuerwehr Rainer Balkenhoff richteten Grußworte an die Jugendfeuerwehr. Hierbei wurde wiederholt die Bedeutung der Jugendfeuerwehr hervorgehoben – insbesondere zur Nachwuchssicherung und zum langfristigen Erhalt der Einsatzfähigkeit der Kamener Feuerwehr. Vor allem wurde den Jugendwarten und Betreuern für ihr hohes Engagement in der zeitaufwändigen und verantwortungsvollen Jugendarbeit gedankt.

Die Bürgermeisterin richtete der Jugendfeuerwehr die Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Kamen aus und erinnerte an die 2018 durchgeführte Waldbrandübung, an der sie als Beobachterin teilgenommen hatte. Alle Redner lobten die Jugendlichen und ihre Betreuer für ihre Leistung, die sie alljährlich zum Wohle der Allgemeinheit im Ehrenamt erbringen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost betonte bei seiner Begrüßung, dass gerade in der heutigen Zeit, die geprägt ist von kontroversen Debatten um Migration und Ausländerfeindlichkeit, in der Jugendfeuerwehr (wie auch in den anderen Abteilungen der Feuerwehr) Kameradschaft gelebt werde – und zwar ausdrücklich ohne dass Dinge wie Herkunft, Religion und Glaube dabei eine Rolle spielten.

Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr Kamen

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen ist in drei Gruppen gegliedert (nach den Stadtteilen Kamen-Methler, -Mitte und –Heeren-Werve). Ihr gehören derzeit insgesamt 91 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren an – darunter 13 Mädchen. Damit ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Im Laufe des Jahres 2018 wurden fünf Angehörige der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 18. Lebensjahres in die aktiven Einsatzabteilungen der jeweiligen Stadtteile übernommen; 16 Jungen und zwei Mädchen wurden im Laufe des zurückliegenden Jahres neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Die Stadt Kamen hat im kreisweiten Vergleich die meisten Mädchen und Jungen in ihren drei Jugendfeuerwehren organisiert.

Zeitlicher Aufwand für feuerwehrtechnische Ausbildung und Kinder-/Jugendarbeit

Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr von den Jugendlichen, den Jugendwarten und Betreuern 461 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung geleistet. Weitere 547 Stunden wurden für allgemeine Kinder- und Jugendarbeit aufgewendet.

Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehr

Der Stadtjugendfeuerwehrwart sowie drei Jugendwarte führen die Jugendfeuerwehr Kamen; ihnen stehen weitere 23 aktive Kameraden in der Funktion als stellvertretende Jugendwarte sowie als Betreuer zur Seite. Sie haben 2018 insgesamt weitere 1.991 Stunden Freizeit für die Jugendarbeit aufgewendet, so zum Beispiel für Aus- und Fortbildungen, Sitzungen und für die Vorbereitung der Dienste und Freizeitveranstaltungen.

Teilnahme an Wettbewerben

Die sogenannte »Jugendflamme« – eine Auszeichnung, die die Kinder und Jugendlichen nach einem landesweit einheitlichen Abnahmeverfahren erwerben, bei dem sie definierte feuerwehrtechnische Kenntnisse nachweisen müssen – wurde in 2018 insgesamt 26 mal verliehen.

Gruppen der Jugendfeuerwehr Kamen-Heeren und Kamen-Mitte erhielten außerdem in 2018 die sogenannte »Leistungsspange«, nachdem sie diverse sportliche und feuerwehrtechnische Disziplinen erfolgreich absolvierten. Die »Leistungsspange« ist die höchste Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Rückblick auf 2018

Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost blickte auf das Jahr 2018 und insbesondere auf Veranstaltungen und Aktionen zurück, an denen alle drei Kamener Jugendfeuerwehren gemeinsam beteiligt waren – eine Auswahl:

  • Über Pfingsten fand ein Ausflug nach Medebach im Sauerland statt; dort verbrachten die Jugendlichen mit ihren Betreuern einen Tag im CenterParc.
  • In Methler traf man sich im Sommer zur alljährlichen Stadtübung der Jugendfeuerwehr; ein für die Jugendfeuerwehr eher außergewöhnliches, jedoch mit Blick auf die Wetterverhältnisse des Jahres 2018 passendes Brandszenario war zu bewältigen: In einem Wald war am Rande eines Jugendzeltlagers ein Brand ausgebrochen, und neben der »Waldbrandbekämpfung« musste aufwändig nach »vermissten Jugendlichen« gesucht werden.
  • Der ehemalige Bürgermeister Hermann Hupe hatte kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt der Jugendfeuerwehr ein eigenes Löschfahrzeug überreicht.

Vorschau 2019

Auch im Jahr 2019 sind wieder einige Veranstaltungen geplant. Bedeutsam hierbei ist sicherlich das geplante Pfingst-Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Südkamen, zu dem sich nahezu alle Jugendfeuerwehren des Kreises Unna angemeldet haben; es wird mit deutlich über 300 Teilnehmern gerechnet.

Aber es werden auch wieder gemeinsame Wettbewerbe, wie etwa die Abnahme der »Jugendflamme«, die »Leistungsspange« und natürlich die gemeinsame Stadtübung durchgeführt. In den Herbstferien ist zudem eine Ferienaktion geplant.

Im Jahr 2019 werden insgesamt wieder vier Angehörige der Jugendfeuerwehr mit Vollendung ihres 18. Lebensjahres in die aktive Einsatzabteilung ihrer jeweiligen Löschgruppe überwechseln.

Beste Dienstbeteiligung 2018

Den Jugendfeuerwehrangehörigen Duwayne Tonus (Kamen-Mitte), Johannes Kloß (Kamen- Methler) sowie Jason Bartsch und Rafael Schmelzer (beide Kamen-Heeren) überreichte Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost als Dank für ihre besten Dienstbeteiligungen im Jahr 2018 jeweils ein kleines Präsent.

Wahl der Jugendräte

Nach Verlesung und Genehmigung der Jahresberichte aller drei Gruppen wurden die neuen Jugendräte gewählt.

Berufsfeuerwehrtag Kamen-Mitte/Südkamen 2018

Am Samstagmorgen (13.10.2018) startete um 8 Uhr für 24 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kamen-Mitte/Südkamen der sogenannte »Berufsfeuerwehrtag«.

Mit Unterstützung der 11 Betreuer und Jugendwarte aus der aktiven Feuerwehr des Löschzuges Mitte/Südkamen waren für die 23 Jungen und ein Mädchen der Jugendfeuerwehr Kamen-Mitte/Südkamen über einen Zeitraum von 24 Stunden bis Sonntagmorgen diverse Übungseinsätze abzuleisten.

So mussten u.a. hilflose Personen gerettet und eine Ölspur abgestreut werden. Am städtischen Bauhof wurde einer unbekannten Rauchentwicklung nachgegangen und am späteren Abend eine Gartenlaube gelöscht. Am Galgenberg wurde eine vermisste Person gesucht. 

Als Einsatz-Highlight ist dann sicher die Alarmierung mit dem Stichwort „Flugzeug-Absturz“ gegen 20 Uhr an der Feldstraße in Kamen-Heeren zu bezeichnen. 

Ein Feuerwehrkamerad, der selbst Pilot ist, hatte das Übungsobjekt (ein Ultraleichtflugzeug) extra für die Jugendfeuerwehr ausgeliehen. 

Nach dem letzten Einsatz am Samstagabend um 23:30 mit dem Stichwort „brennt Unrat“ war dann Nachtruhe. 

Am Sonntag um 08 Uhr endete der Berufsfeuerwehrtag mit einem gemeinsamen Frühstück an der Feuerwache. 

 

Zu den Übungseinsätzen wurden die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren jeweils aus der »Bereitschaft« an der Feuerwache Mersch »alarmiert« – ohne jeweils über Alarmzeitpunkte und Übungsinhalte informiert zu sein; wie bei der echten Feuerwehr. Dort befand sich auch die ständig besetzte »Leitstelle«, in der die Notrufe eingingen und aus der die Alarmierungen erfolgten und die Einsätze koordiniert wurden.

Ihr im Rahmen der Jugendfeuerwehr-Ausbildung erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen konnte der Feuerwehr-Nachwuchs so unter Aufsicht der erfahrenen Feuerwehrangehörigen realitätsgetreu anwenden. Ausgerückt wurde mit den echten Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Die »Berufsfeuerwehrtage« werden einmal im Jahr in allen drei Kamener Jugendfeuerwehren durchgeführt. Die Jugendwarte und Betreuer sind hierfür jedes Mal mit einer umfangreichen und zeitaufwändigen Vorbereitung befasst.

Einer Gruppe der Jugendfeuerwehr Kamen-Heeren (Löschzug 3 der Freiwilligen Feuerwehr Kamen) wurde am vergangenen Samstag, den 15.09.2018 im ostwestfälischen Bad Oeynhausen die Leistungsspange verliehen. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr. Freuen hierüber können sich hierüber Noel Leon Beckmann, Tom Bückmann, Benedikt Hyna, Alexander Nünneke, Lukas Steinmeier, Tim Vogelsang, Thore Wannert, Kai Baltes und Jason Bartsch.

Der Verleihung ging ab 9 Uhr ein Wettbewerb voraus, bei dem die Gruppen jeweils fünf verschiedene Disziplinen durchlaufen müssen:

  • Beantworten von Fragen zum feuerwehrtechnischen Allgemeinwissen
  • Aneinanderkuppeln einer 120 Meter langen Schlauchleitung, die ohne Windungen in mindestens 75 Sekunden ausgelegt werden musste.
  • Durchführung eines Löschangriffes mit drei Strahlrohren.
  • Absolvieren eines Staffellaufes über 1.500 Meter
  • Kugelstoßen

Nach wochenlangen Vorbereitungen konnte die Gruppe aus Kamen-Heeren unter den Augen der Jugendwarte und Betreuer in allen Disziplinen punkten.

Am Ende des Tages hieß es: »Bestanden!«, und den Angehörigen der Jugendfeuerwehr wurde die Leistungsspange überreicht.

Knapp 30 Jugendfeuerwehr-Gruppen aus Nordrhein-Westfalen haben an der Leistungsspangen-Abnahme in Bad Oeynhausen teilgenommen.

Auch in den Sommerferien führte die Jugendfeuerwehr Heeren – Werve einige Aktionen durch.
Bereits am ersten Ferienwochenende besuchte die Gruppe die Kreisleitstelle und die Atemschutzstrecke der Feuerwehren im Kreis Unna.
In der Leitstelle bekamen die Jugendlichen einen Übersicht über die vorhandenen Feuerwehren im Kreis Unna, die Aufgaben und Arbeitsabläufe der Feuerwehrleute vor Ort.
Besonders interessant war der Einblick in das genutzte Leitstellenprogramm.
Hier konnte nachvollzogen werden, was vom Eingang eines Notrufes bis zum Einsatzende der Feuerwehr passiert.
Anhand von Übungsdaten durften die Jugendlichen selbst einen Einsatz abarbeiten.
Danach konnte beim Besuch der Atemschutzstrecke getestet werden,
was die Atemschutzgeräteträger leisten müssen.
Unter Aufsicht durften die Jugendlichen mit Übungsatrappen die Übungsstrecke begehen und erfuhren dabei was an Fitness erforderlich ist.
Am vergangenem Samstag dann wurde der beliebte Berufsfeuerwehrtag durchgeführt.
Leider musste der Dienst, aufgrund der Temperaturen, von 24 Stunden auf 12 Stunden verkürzt werden.
Trotzdem hatten die Betreuer und Helfer einige interessante Übungen vorbereitet, die genau den Geschmack der Jugendlichen trafen.
Natürlich durfte eine Abkühlung an diesem Tag nicht fehlen und so fand der Abschluss in entsprechender Umgebung statt.
Hinweis: Bei der Abschlussübung am Feuerwehrhaus in Rottum wurde das Löschwasser zur Abkühung und Bewässerung des angrenzenden Wäldchens genutzt. Damit leistet die Jugendgruppe auch einen Beitrag zum Erhalt und Schutz der Baumbestände im Ortsteil Rottum.