Bereits am vergangenen Samstag (15.10.2017) hatten die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kamen-Heeren ihre Eltern, Großeltern und Geschwister in die Feuerwache an der Mittelstraße eingeladen. Dort fand der alljährliche »Elterntag« statt. Rund vierzig Familienangehörige des Feuerwehr-Nachwuchses waren der Einladung gefolgt. Anhand einer Löschübung bewiesen die etwa 18 anwesenden Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr ihr bisher erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen.

Zuvor hatten Jugendfeuerwehrwart Daniel Beyer und der stellvertretende Löschzugführer Tim Waltemode die anwesenden Gäste begrüßt. Sie hoben hervor, dass die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr Heeren mit insgesamt rund 30 Kindern und Jugendlichen derzeit erfreulich hoch und insoweit das Fortbestehen des Ehrenamts in der Feuerwehr Kamen-Heeren auf absehbare Zeit gesichert ist. Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost dankte insbesondere den Betreuern der Jugendfeuerwehr für ihr hohes Engagement in der zeitaufwändigen, wichtigen und verantwortungsvollen Jugendarbeit.

Der ebenfalls anwesende Kreisjugendfeuerwehrwart Niels Rudolf überreichte dann an drei Jugendfeuerwehrangehörige die sogenannte »Jugendflamme«, die in drei Stufen untergliedert ist und nach erfolgreich abgelegter Prüfung auf dem Gebiet der Feuerwehrtechnik verliehen wird; diese Prüfungen hatten bereits einige Zeit vor dem Elterntag stattgefunden.

Die Jugendflamme Stufe 1 wurde verliehen an Celina Gesing, Stufe 2 an Lukas Steinmeier und Stufe 3 an Jerome Weckermann.

Zum Abschluss konnten die Gäste noch an einer Übungsanlage den richtigen Umgang mit tragbaren Feuerlöschgeräten trainieren. Dieses Angebot wurde gerne genutzt.

Jugendliche der Jugendfeuerwehr Heeren beim Elterntag 2017

Im Monat September besuchten mehrere Angehörige der JF der Stadt Kamen die Modulausbildung Teil 1+2.

An allen Wochenenden im September bekamen die Teilnehmer entsprechendes Grundwissen für ihre zukünftige Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr vermittelt.

Neben der Theorie standen auch Praxisausbildung auf dem Lehrplan.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Modulausbildung Teil 1+2 ist ein erster Schritt in Richtung „Wechsel aus der Jugendfeuerwehr in die Aktive Wehr“ getan.

Die Jugendfeuerwehr Kamen nahm am 07.10.2017 mit rund 25 Kindern und Jugendlichen sowie ihren Betreuern an einer Notfallübung am Dortmunder Hauptbahnhof teil. Dort probte die Deutsche Bahn AG die Evakuierung eines Zuges sowie ihr Notfallmanagement. Aufgabe der Ju gendfeuerwehr Kamen war es, gemeinsam mit weiteren „Statisten“ die Reisenden darzustellen. Diese mussten dann mit den von der DB zur Verfügung gestellten Gepäckstücken den Zug „unerwartet“ in Dortmund verlassen, da es an der Lok zu einem Brand gekommen war.

Zuvor erhielten die Statisten eine kurze Sicherheits-Einweisung. Anschließend bestiegen sie an einem Abstellgleis einen speziell für die Übung bereitstehenden Regionalzug, der an einen Bahnsteig heranfuhr. Dort begann dann das Übungszenario, und die Jugendlichen mussten sich innerhalb des Bahnhofs orientieren.

Beobachter der Übung war auch die Feuerwehr Dortmund.

 

Nach Ende der Übung gab es dann noch ein ordentliches Frühstück – natürlich auch innerhalb eines Zuges.

 

Der Jugendfeuerwehr Kamen ermöglichte die Übung, den Dortmunder Hauptbahnhof einmal aus einer „anderen Perspektive“ zu sehen. Denn wann klettert man schon mal an einem Abstellgleis in einen Regionalexpress und bekommt dort von der Bahn zu essen und zu trinken…

MG3 – brennbare Flüssigkeiten

Die gefährlichen Stoffe und Güter werden in 9 Maßnahmen-Gruppen eingeteilt.

  1. explosive Stoffe
  2. Gase
  3. brennbare Flüssigkeiten
  4. brennbare feste Stoffe
  5. oxidierende Stoffe
  6. giftige / ansteckungsgefährliche Stoffe
  7. radioaktive Stoffe
  8. ätzende Stoffe
  9. sonstige Stoffe

Wir haben uns für den Dienst die brennbaren Flüssigkeiten ausgesucht und mal etwas genauer betrachtet.

Was brennt denn eigentlich bei einer brennbaren Flüssigkeit? Durch ein kleinen Versuch wurde das sofort ersichtlich. Da kam sofort das Schlagwort „Verbrennungsdreieck“.
Hier merkt man sofort, dass es sich um echte Feuerwehrleute handelt und der Instinkt zum Löschen schon gefragt ist.

Nur wie löscht man die brennenden Dämpfe der Flüssigkeit? „Da war mal was…. “

Brandklassen:

  • A – feste Stoffe
  • B – flüssige Stoffe (da war´s! Schaum!)
  • C – gasförmige Stoffe
  • D – Metallbrände
  • F – Fettbrände

Den weiteren Verlauf des Dienstes haben wir uns Stück für Stück praktisch erarbeitet und ausprobiert. Falls ihr mehr wissen wollt… müsst ihr zum Dienst kommen! 😉

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen hat am 19.08.2017 ihre alljährliche Stadtübung durchgeführt; in diesem Jahr auf dem Gelände der Südschule in Südkamen.

Angenommen wurde, dass es innerhalb des Schulgebäudes während des Unterrichts zu einem Entstehungsbrand gekommen war. Ursächlich für die Brandentstehung war ein elektrischer Defekt an einem Gerät. In der Folge geriet ein Lagerraum der Schule in Vollbrand; Brandrauch breitete sich in den Fluren der Schule aus. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehr-Einheiten war das Schulgebäude ausgedehnt verraucht. Zehn Schülerinnen und Schüler, die das Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen konnten, wurden bei Eintreffen der Feuerwehr innerhalb der Schule vermisst.

Der Hausmeister der Schule empfing die ersteintreffenden Kräfte und wies diese in die Lage ein.

Die Jugendfeuerwehr, die mit insgesamt vier Löschfahrzeugen, der Drehleiter und einem Einsatzleitwagen anrückte, führte unter Atemschutz sofort Maßnahmen zur Menschenrettung durch. Parallel wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff vorbereitet. Die Drehleiter wurde aufgestellt und über diese wurden mehrere am Fenster stehende Kinder in Sicherheit gebracht.

Erschwert wurde der Einsatz durch die starke Rauchentwicklung. Letztendlich konnte der »Einsatzleiter« dann aber doch nach rund einer Stunde »Feuer aus« melden. Alle zehn vermissten Personen konnten »leicht verletzt« gerettet und dem Rettungsdienst zugeführt werden.

Der Stadtübung, die die Jugendfeuerwehr jedes Jahr in den Sommerferien durchführt, ging auch dieses Mal eine gründliche und zeitintensive Vorbereitung durch den Löschzug Kamen-Heeren voraus.

An der Übung beteiligten sich 35 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren aller drei Kamener Stadtteile sowie 15 Betreuerinnen und Betreuer sowie Jugendwartinnen und Jugendwarte. Die Übung fand statt unter den Augen einiger Führungskräfte der Feuerwehr Kamen, so u.a. auch dem Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff. Gäste waren unter anderem Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Unna sowie der Kamener Ortsvorsteher Ulli Klein.

Die Feuerwehr Kamen weist darauf hin, dass es aufgrund von Vorschriften im Bereich des vorbeugenden baulichen und organisatorischen Brandschutzes zu solchen Szenarien, wie sie heute geübt wurden, nach menschlichem Ermessen erst gar nicht kommen sollte – insbesondere nicht in Schulen, in denen verschärfte Auflagen des vorbeugenden Brandschutzes gelten.

Glücklicherweise sind auch in den letzten Jahren immer weniger Brandeinsätze dieser Größenordnung im Einsatzbereich der Feuerwehr Kamen zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz muss die Feuerwehr Kamen auf solche Einsätze vorbereitet sein. Auch der Nachwuchs der aktiven Feuerwehr – die Jugendfeuerwehr – führt bereits solche Übungen durch.

Die alljährliche Stadtübung ist für die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kamen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren stets ein »Highlight«, in dessen Rahmen sie das zuvor erlernte feuerwehrtechnische Fachwissen praxisnah anwenden können.

Im Anschluss an die Übung gab es eine Nachbesprechung sowie Verpflegung innerhalb des Feuerwehrhauses Südkamen. Resümee: Alle Übungsziele wurden erreicht. Der Ausbildungsstand der Kamener Jugendfeuerwehr ist auf einem hohen Niveau. Die Jugendwarte waren zufrieden.

Im Rahmen der Nachbesprechung ernannte der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff die Kameradin Julia Grundmann sowie den Kameraden Manuel Ehrensberger zur stellvertretenden Jugendwartin bzw. zum stellvertretenden Jugendwart und Jan Küper zum Jugendwart der Gruppe Kamen-Mitte/Südkamen. Michael Uhlenbrock sowie Felix Demtröder wurden von ihrer Verantwortung als Jugendwarte in Kamen-Mitte/Südkamen entbunden.

Am Samstagmorgen (12.08.2017) startete um 10 Uhr für rund 25 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kamen-Methler der sogenannte »Berufsfeuerwehrtag«.

 

Mit Unterstützung der etwa 10 Betreuerinnen und Betreuer sowie der Jugendwarte aus der aktiven Feuerwehr des Löschzuges Methler waren für die 22 Jungen und 3 Mädchen der Jugendfeuerwehr Methler über einen Zeitraum von 24 Stunden bis Sonntagmorgen diverse Übungseinsätze abzuleisten.

Unter anderem mussten mehrere Brände gelöscht werden: Im »Gantenbach« innerhalb einer Werkstatt, im Feuerwehrhaus Westick eine brennende Gasflasche und im Bramweg ein Feuer auf einem Balkon.

Hinzu kamen technische Hilfeleistungen: Im Haferfeld musste eine Person von einem Baumhaus gerettet werden, im Hemsack in Kamen-Mitte war auslaufendes Gefahrgut aufzufangen und eine Tankleckage abzudichten und im Feldweg musste ein Ast von der Fahrbahn geräumt werden.

Die gemeinsame Nachtruhe der Jugendfeuerwehr Methler im Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh endete bereits Sonntagmorgen um sechs Uhr in der Frühe, da in der Kleingartenanlage in Westick eine Hütte brannte.

Am Sonntag um 08:30 Uhr endete der Berufsfeuerwehrtag.

Zu den Übungseinsätzen wurden die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren jeweils aus der »Bereitschaft« am Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh »alarmiert« – ohne jeweils über Alarmzeitpunkte und Übungsinhalte informiert zu sein; wie bei der echten Feuerwehr. Dort befand sich auch die ständig besetzte »Leitstelle«, in der die Notrufe eingingen und aus der die Alarmierungen erfolgten und die Einsätze koordiniert wurden.

Ihr im Rahmen der Jugendfeuerwehr-Ausbildung erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen konnte der Feuerwehr-Nachwuchs so unter Aufsicht der erfahrenen Feuerwehrangehörigen realitätsgetreu anwenden. Ausgerückt wurde mit den echten Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr.

Die »Berufsfeuerwehrtage« werden einmal im Jahr in allen drei Kamener Jugendfeuerwehren durchgeführt. Die Jugendwarte und Betreuer sind hierfür jedes Mal mit einer umfangreichen und zeitaufwändigen Vorbereitung befasst. Bei diesem Berufsfeuerwehrtag organisierten Angehörige des Löschzuges Methler die Übungsszenarien. Beim Auffinden geeigneter Übungsobjekte ist die Feuerwehr vielfach auf Gewerbetreibende oder Bürger angewiesen; hier ist die Hilfsbereitschaft jedoch in der Regel sehr groß.

Es knallte gewaltig. Dann regnete es goldenes Konfetti und Luftschlangen. Mancher der Redner betrat anschließend goldig bestäubt die Bühne, um seine Gratulationen laut auszusprechen. Ein würdiger Rahmen für einen würdigen Jubilar. Schließlich war die Heeren-Werver Jugendfeuerwehr vor 60 Jahren die erste, die im Kreis Unna Jugendliche für das Ehrenamt mobilisierte. Was mit 15 Gründungsmitgliedern in der damals noch selbstständigen Gemeinde begann, mobilisiert heute fünf Mädchen und 27 Jungs für den Kampf gegen das Feuer und für die Lebensrettung im Stadtteil.

Nicht nur auf diese Vorreiterrolle können alle in Heeren-Werve stolz sein. „Wenn es dieses Ehrenamt nicht gäbe, hätten die Kommunen ein großes Problem“, betonte Bürgermeister Hermann Hupe. Die Feuerwehr leiste aber noch viel mehr als Lebensrettung, Feuerbekämpfung und Sicherheit für die Bürger. „Sie ist auch eine große Familie, wie die vielen Gäste aus der Partnerstadt Beeskow und darüber hinaus zeigen.“ Die Feuerwehr als Kern des kulturellen Lebens, die auch auf der Skala der angesehenen Traumberufe weit oben rangiert. Hupe versprach, dass die Entscheidungsträger der Stadt noch im Herbst „die Köpfe zusammen stecken“ und schauen, wie noch mehr für die Übungsmöglichkeiten der Jugendfeuerwehr samt Fahrzeugbestand getan werden kann.

Lob und Dank gab es auch vom stv. Landrat Martin Wiggermann, der betonte, dass er genauso alt sei wie die Jugendfeuerwehr. Vieles habe sich in 60 Jahren geändert – von der Ausrüstung über die Verpflegung bis zu den Gründen für Einsätze. „Eines hat sich aber nicht geändert: Wir brauchen die Feuerwehr!“ Auf ein Geburtstagsständchen verzichtete der stellvertretende Feuerwehr-Chef Armin Gartmann. Gesungen hat er am Morgen bereits zum Geburtstag seiner Enkelkinder. Er sah in die jungen Gesichter, betrachtete die Zahlen, die sich für die Kamener Jugendfeuerwehr auf über 100 Mitglieder belaufen und resümierte: „Mir ist nicht bange um die Zukunft der Feuerwehr.“

Gartmann ging allerdings etwas heiser zum Familiengeburtstag. Denn die Jugend müsste mächtig angefeuert werden bei der anschließenden Spaß-Olympiade auf der Wiese hinter der Sonnenschule. Manches der sieben Teams tat sich außerordentlich schwer bei der synchronen Koordination von neun linken und neun rechten Füßen, die auf riesigen Skiern festgeschnallt waren. Heftige Stürze waren in dramatischen Kettenreaktionen die Folge. Auch bei der kollektiven Fortbewegung über Kisten hinweg hatte so mancher seine Schwierigkeiten. Wassertransport mit der Schubkarre über Wippen und seifenglatte Rutschbahnen, Hula-Hoop-Aktionen mit aneinandergeknoteten Teams, Geschicklichkeit mit dem Helikopter am Seil oder Schwammwurf über zugehängte Seile hinweg: Die Herausforderungen waren vielfältig.

Mächtigen Spaß hatten die Besucher aus Beeskow an dem klitschnassen Treiben, das bei brütender Hitze immer wieder mit überraschenden Erfrischungen aus dem Feuerwehrschlauch oder mit mehr oder weniger freiwilligen Bädern im Planschbecken unerwartete Wendungen bereit hielt. Mit 13 Jugendlichen und fünf Betreuern waren die Feuerwehrkameraden aus der Partnerstadt angerückt. Sie hatten eine eindrucksvolle Erinnerungsplakette und einen gewaltigen Überraschungskorb, vor allem aber viel gute Laune im Gepäck. Das Feuerwehrhaus war eigens für die Gäste hergerichtet worden, die hier das Wochenende verbrachten – und ihre triefende Kleidung regelmäßig wechseln mussten.

Das Feuerwehrhaus hält nun nach dem Umbau auch endlich Platz für die Jugendfeuerwehr mit eigenen Spinden, Umzugsmöglichkeiten, Kicker und überhaupt viel Platz für Zusammenkünfte bereit. Und mit den vielen flachen Briefumschlägen lässt sich bestimmt noch einiges mehr anfangen. Von diesem Jubiläumstag gibt es jedenfalls viele Fotos und Videos, die daran erinnern, dass diese Heerener Truppe als eine der ersten in NRW einen Meilenstein gesetzt hat, der auch heute weithin sichtbar ist.

https://www.kamen-web.de/index.php/fotostrecken/60-jahre-jugendfeuerwehr-heeren-werve-08072017/jfwk080717-kb01-27763.html

(mit freundlicher Genehmigung von kamenweb.de)

 

Am Sonntag den 25.06.2017 war es für die Jugendfeuerwehr Methler endlich soweit! Abnahme der Leistungsspange im Gronau (NRW).

Nachdem in den vergangenen 3 Monaten sehr ausführlich und intensiv am Feuerwehrhaus Methler und an der Sportschule Kaiserau geübt wurde, konnten wir am Sonntag unsere Fähigkeiten in den Disziplinen Kugelstoßen, Staffellauf, Schlauchschnelligkeit, Übung nach FwDV 3 und die Fragenbeantwortung unter Beweis stellen.

Zunächst aber der Reihe nach…

Am Sonntag trafen wir uns bereits um 06 Uhr am Feuerwehrhaus Methler um die beiden Mannschaftstransportfahrzeuge (kurz MTF) aufzurüsten und abfahrbereit Richtung Gronau zu machen. Gegen kurz vor 7 Uhr verließen wir dann den Ortsteil Methler auf die Autobahn Richtung Gronau in Nordrhein-Westfalen. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit (wir waren übrigens die Gruppe mit dem weitesten Anfahrtsweg) meldeten wir uns vor Ort bei den Kameraden in Gronau auf dem Sportplatz des Fortuna Gronau zur Abnahme der Leistungsspange an. Nach einem zunächst gemeinsamen Frühstück im Regen, startete die Veranstaltung um 09 Uhr auf dem Sportplatz. Hier wurden 16 Jugendfeuerwehrgruppen aus ganz NRW in verschiedene Abnahmegruppen aufgeteilt und bekamen einen Tutor (der Feuerwehr Gronau) zur Seite gestellt. Unsere Gruppe startete zunächst mit der Beantwortung von allgemeinbildenen und feuerwehrtechnischen Fragen im Vereinsheim des Fortuna Gronau. Im Anschluss daran durften wir zur Schlauchschnelligkeitsübung auf dem Sportplatz antreten. Hier konnten wir eine Spitzenzeit von 56 Sek. erzielen.

Nun galt es sich in die sportliche Schale zu werfen und zu den Disziplinen Kugelstoßen und Staffellauf überzugehen. Die weiblichen Teilnehmer warfen mit einer 3Kg Kugel und die männlichen Teilnehmer mit einer 4Kg Kugel. Nachdem aus unserer Gruppe 2 Mädchen und 7 Jungs die Kugel gestoßen haben, erreichten wir eine Gesamtstoßweite von über 70 Metern und damit die Höchstpunktzahl von 4 Punkten. Bei dem Staffellauf im Anschluss, erreichten wir eine Zeit von 03:27 Min. Dieser verlief für uns – im Gegensatz zu manch anderen Gruppen – Sturz- und Verletzungsfrei. Nachdem sich wieder umgezogen wurde, stand gegen 12:30 Uhr das Mittagessen auf dem Plan. Hier konnten wir uns nach unseren bisherigen Leistung gemeinsam stärken.

Um 13:30 Uhr ging es dann für die Jugendfeuerwehr Methler zur Übung nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 – Aufbau eines Löschangriffs aus dem offenen (fiktiven) Gewässer. Gerade diese Übung machte uns allen in den letzten 3 Monaten viel zu schaffen – hier gab es doch immer noch bei dem einen oder anderen Verbesserungspotential. Nachdem unserer Gruppenführerin Delia uns den Befehl gab, ging es in flott zur Sache. Bereits nachdem der erste Trupp seine Leitung verlegt hatte, staunten die Wertungsrichter nicht schlecht. Hier war richtig „Dampf“ in der Übung. Und so verlief die Übung auch weiter, sodass nicht nur unserer Betreuer – sondern vor allem die Wertungsrichter am Ende der Übung sprichwörtlich den Hut vor uns gezogen haben. Hier machten sich die letzten 3 Monate des harten Übens bezahlt.

Letztendlich, nachdem wir gegen 15:30 Uhr zur Ergebnisbekanntgabe antreten konnten, durften wir voller Stolz unsere Leistungsspange in Empfang nehmen. Nun ist es geschafft! Wir haben die Leistungsspange – die höchste Auszeichnung die man in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr erreichen kann.

Ein besonderen Dank gilt an dieser Stelle der Feuerwehr Gronau für die gelungene und reibungslose Ausrichtung der Leistungsspange! Neben den hier gezeigten Bildern, findet man auf der Homepage der Feuerwehr Gronau weitere Eindrücke von der Leistungsspange 2017.

https://feuerwehr-gronau.de/impressionen-von-der-leistungsspange-der-jugendfeuerwehren-in-gronau/

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